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Kurz-Chronik
Das Ingolstädter Haus im Steinernen Meer, 2119 m 1911 bis 2003
1911 bereits 1911 gab es in der Sektion den, eine weitere Hütte im Steinernen Meer zu errichten.
1921/1922 das ganze Steinerne Meer wurde unser Arbeitsgebiet
1926 zwischen zwei neu zu errichteten Hütten ( am Wildalmkirchl und Hundstod ) entschied man sich, zuerst eine Hütte am Hundstod in Angriff zu nehmen. Es begann die Planung, Standortwahl, Findung der Transportmöglichkeiten und vor allem die Finanzierung waren die wichtigsten Themen in der Sektion. Durch Anmietung einiger Räume im Zollgebäude Hirschbichl konnte man bequem und völlig gefahrlos in nur 6 Stunden das Arbeitsgebiet erreichen.
1927 Die Diesbachscharte wurde als Standort festgelegt (nicht Hundstodscharte). Ausschreibung und die Vergabe der Bauarbeiten am 10. August 1927. Noch im selben Jahr wurde die Baustelle eingerichtet, Material hinaufgetragen, Spreng- und Fundamentarbeiten durchführt und der Grundbau fertig gestellt.
1928 Das Haus wird bis auf das Innenleben fertig gestellt.
1929 Der Innenausbau konnte komplett fertig gestellt werden und der 15. August 1929 war der feierliche Tag der Einweihung durch Justizrat Eixenberger und ca. 300 Ehrengästen.
1930 da die Erstgenehmigung nur für eine unbewirtschaftete Hütte erteilt worden war, wurde zum Jahresende nach langen, zähen Verhandlungen erreicht, das eine Konzession mit Bewirtschaftung mit alkoholfreien Getränkeausschank erteilt wurde.
1931/1933 Verschiedene Verbesserungen wie Heißluftheizung, Terrasse und durch die Sektion Eichstätt ein Verbindungsweg unserer beiden Häuser, der „Eichstätter Weg“, in Angriff genommen.
1934/1956 Nach dem Krieg stand unser Haus treuhändlerisch 11 Jahre unter der Verwaltung des Österreichischen Alpenvereins. Unser Eigentum wurde uns am 26. Juni 1956 zurückgegeben.
1957/1971 Allgemeine Unterhaltsarbeiten, Versorgungsweg bis Mitterkaseralm ausgebaut, Versorgung mit Muli und Hubschrauber, Bau des Diesbachstausees.
1972/1985 Bau der Materialseilbahn und Verbreiterung des Versorgungsweges, komplette Dacherneuerung, Fassung und Zuführung von Schmelzwasser ins Haus, Kellerraum zu einem Waschraum umgebaut, Zufahrtweg auf 2,0 m Fahrbreite ausgebaut.
1986/1996 Küche erneuert und erweitert, weiteren Gastraum ausgebaut, Energieversorgung durch 27 KW Stromaggregat, Schlaflagerräume erneuert, WC-Anlagen erweitert.
1997/2000 Umweltprojekt Abwasserreinigung, Frischwasser-speicherung und Energiekonzept werden in Planung gegeben. Finanzierung und Genehmigung mit Fach- und Förderbehörden abgestimmt.
2001/2002 Bau von Abwasserreinigung und Frischwasser-aufbereitung. Schmelzwasser wird aufbereitet, Abwasser wird biologisch gereinigt.
2003 Bau des Energiekonzeptes. Durch ein Rapsöl- Blockheizkraftwerk Leistung 28 KW elektrisch und 48 KW thermisch können 86 % als Nutzenergie verwertet werden.
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