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1922
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Unser Arbeitsgebiet, das uns nun auch die Sektion Dresden am großen Hundstod streitig machen wollte, ist jetzt unbestritten festgelegt – Dresden gab nach längeren Verhandlungen seine Ansprüche als unhaltbar auf. Unser Arbeitsgebiet reicht von der Torscharte am Hochkönig über das ganze Steinerne Meer bis zur Diesbachscharte am großen Hundstod und soll durch eine Hütte am Wildalmkirchl und durch eine Hütte am Hundstod mehr als bisher erschlossen werden.
Bei letzterer Hütte sind noch kräftige Widerstände zu überwinden.
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1924
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Die Sektion hat die schweren wirtschaftlichen Zeiten gut überstanden. Unsere Baupläne am Wildalmkirchl sind eigentlich nur insofern fortgeschritten, als wir einen Baufond gesammelt haben. Es war noch nicht möglich, die Schnee- und Wasserverhältnisse dort so kennen zu lernen, dass man von einer Reife unseres Bauvorhabens sprechen kann.
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1925
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Die Geschäfte der Sektion haben sich fast ausschließlich um unsere neu zu erbauenden Hütten am Wildalmkirchl und am Hundstod gehandelt. Die beiden Neubauten sind insofern einen Schritt der Verwirklichung näher gerückt, als in der Sitzung am 26. Oktober 1925 nach jahrelangem Warten, die Pachtverträge unterzeichnet werden konnten. Der besondere Baufond weist bereits einen Betrag von 1530 Mark auf.
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1926
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In nicht gerade immer leicht zu führenden Verhandlungen mit Schwestersektionen, mit verschiedenen Behörden und Personen, schritt die Sektion dem Plane der Hüttenerrichtung gedeihlich näher. Man einigte sich, vorerst die Hütte am Hundstod in Angriff zu nehmen. Beschaffung der Baupläne und Kostenvorschläge, das Aussuchen sturm- und lawinensicherer Hüttenbauplätze, die Errichtung neuer Wege und Verbindung derselben mit dem übrigen Wegenetz, Aufstellung von Wegtafeln, Abgrenzung des Arbeitsgebietes, Auffindung neuer Zugänge, Beratung der Transportmöglichkeiten der benötigten Baulasten und endlich Erwägungen über Baumeister und Bauleute boten reichen Arbeitsstoff. Die Sektion wird an den Hauptausschuss mit der Bitte herantreten, ihr zum Bau beider Hütten einen angemessenen Zuschuss zu gewähren. In erster Linie wird für die Hundstodhütte eine Summe von 15000 Mark erbeten. Die Sektion gibt neue Anteilscheine (Schuldscheine) an Mitglieder aus zu 20, 50, und 100 Mark, Verzinsung 5%, Beginn 1. Juli 1927.
Die Tilgung der Schuld soll durch alljährliche Auslosung einer bestimmten Anzahl von Anteilscheinen erfolgen.
„Mitglieder der Sektion Ingolstadt! Unser ist ein großes, herrliches Arbeitsgebiet. Seien wir dieses Besitzes wert.
Gebt gern und freudig. Die Zukunft wird es euch danken.“
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