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Geschichte des Ingolstädter Hauses   (12/25)
1947-1950

Neubeginn nach dem 2. Weltkrieg

1947

Infolge der neuen Bestimmungen musste der Alpenverein Sektion Ingolstadt nochmals gegründet werden. Dies geschah am 23. Juli 1947.
1. Vorstand wurde Herr Dipl. Ing. Otto von Großmann.
Die Sektion hofft, dass es bald gelingt, unser Arbeitsgebiet im Steinernen Meer und unsere beiden Häuser zurück zu erhalten.
Der „Alpenverein Ingolstadt“ hat am 7.8.1947 seine Lizenz erhalten.

1950

Die Rückzahlung unserer Darlehnsschulden konnte nicht fortgeführt werden, da die Wertpapierbereinigungsstelle ihre Genehmigung noch nicht erteilt hat. Unsere Häuser sind soweit im Stand. Der 1. Vorstand, Herr Otto von Großmann, wurde im August persönlich wegen verschiedener nötiger Reparaturen in Innsbruck beim Verwaltungsausschuss und bei der Sektion Saalfelden vorstellig.
Im Sommer entschlossen sich einige Mitglieder der Sektion Freilassing, zum Gedenken an die gefallen Mitglieder und Kameraden, auf dem Gipfel, der von Freilassing aus zu sehen ist (Hundstod) und der auch einen markanten Punkt darstellt, ein Gipfelkreuz zu errichten.
Von Wimbachbrücke aus wurde das erforderliche Material durch das Wimbachgries zum Gipfel des Hundstods geschleppt. Hindernisse und Schwierigkeiten gab es genug. Für den Beton zum Fundament behalf man sich z.B. mit geschmolzenem Schnee, da kein Wasser vorhanden war.
Nach 3 arbeitsreichen Wochenenden war es dann so weit. Kaplan Winkelmeier zelebrierte am Ingolstädter Haus eine Bergmesse, bei der viele Freilassinger Sektionsmitglieder anwesend waren. Das schlechte Wetter vom Vortag hatte sich für die Feier in einen herrlichen Sommertag gewandelt. Im Anschluss an die Bergmesse wurde dann auf dem Gipfel das neue Kreuz eingeweiht.
Alle 2 Jahre will die Sektion Freilassing zum Gedenken eine Bergmesse am Ingolstädter Haus, jeweils am ersten Sonntag im Juli abhalten.

 

 

Stand: 17.7.2004

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(c) Thomas Mayer