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1951
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Unser 1. Vorsitzender schreibt in der Festschrift „50 Jahre Riemannhaus – Ingolstadt“ „Die Sektion Ingolstadt war nach der Katastrophe des 2. Weltkrieges tot; sie ist wieder zum Leben erwacht, nur ihre zwei Pflegekinder, die Häuser, sind z. Zt. ihrer Betreuung entzogen. Doch wir haben Glück, dass gleichdenkende, stammverwandte Menschen sich einstweilen ihrer angenommen haben. Wir danken an dieser Stelle der Sektion Saalfelden und dem Österreichischen Alpenverein, dass sie unser Eigentum treuhändlerisch so gut verwaltet haben, dass wir mit Recht hoffen dürfen, es eines Tages wohlbehalten aus ihren Händen wieder übernehmen können.“
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1952
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Am 22. November beim Edelweißfest ist auch das Hüttenwirtsehepaar Unterrainer des Ingolstädter Hauses dabei. Von den Einnahmen der Bewirtschaftung wurden 10707 Schilling an den Verwaltungsausschuss der Hütte beim Österreicher Alpenverein abgeliefert. Dringende Reparaturen an Fenster, Dachrinnen und Matratzen müssten durchgeführt werden. Hüttenwart wird Franz Eixenberger, seit 40 Jahren Sektionsmitglied und Sohn des 1940 verstorbenen Erbauers des Ingolstädter Hauses, des Ehrenvorstandes Justizrat Eixenberger. (Bild: Hüttenwirtsehepaar Unterrainer)
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1953
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Zur 25-Jahr-Feier am 16.8. fuhr eine stattliche Zahl unserer Mitglieder mit einer Gesellschaftsfahrt der Bundesbahn nach Saalfelden, wo wir mit unseren österreichischen Bergfreunden einen angenehmen Abend im „Blattl“ verlebten. Am anderen Tag verteilten sich die Teilnehmer auf unsere zwei Häuser und der Peter Wiechenthaler Hütte zu einem gemütlichen Hüttenabend mit einem Kranz von Höhenfeuern, um sich am Sonntag auf dem Ingolstädter Haus zu treffen. Nach der Messe und einer kurzen Ansprache des 1. Vorstandes hielt der Hüttenwart und 2. Vorstand, Herr Eixenberger die Festrede über die Erbauung des Hauses. Die Sektion würdigte die Verdienste von Herrn Justizrat Eixenberger durch Anbringen einer Gedenktafel am Hütteneingang und im Gastzimmer durch Aufhängen eines Bildes mit ehrender Widmung für ihren früheren Ehrenvorstand.
(Bild: Ehrenvorstand Justizrat Franz Eixenberger)
Bei der Bank wurden 975 DM eingezahlt, mit denen wir den Rest der noch nicht zurückgezahlten Schuldscheine vom Bau des Ingolstädter Hauses endgültig tilgen wollen. Am Haus wurden eine ganze Anzahl Schäden, zum Teil durch Blitzschlag entstanden, noch vor dem Fest ausgebessert. Dabei wurde die Blitzableiteranlage instand gesetzt, Fenster- und Mauerreparaturen durchgeführt, sodass 20.500 ÖS ausgegeben und nur 10.018 ÖS eingenommen wurden.
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