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Hüttenberichte der vergangenen Jahre

Baubericht Ingolstädter-Haus 2001

 Die Baumaßnahmen am Ingolstädter Haus stellten uns vor große Herausforderungen. Im nebenstehenden Bild sehen Sie alle Gebäude im Überblick: in der Mitte das Ingolstädter Haus mit der großen Terrasse, die bereits ab Mitte  August genutzt werden konnte. Unter der Terrasse sind der Wasserspeicher, die Wasseraufbereitung und das Winterlager für die Rollen der Wasserzuleitung untergebracht. Links die Bergstation der Seilbahn mit dem neuen Zugang und Verbindungsweg zum Haus. Rechts vorne der Mulistall für Notlager, dahinter das Gebäude der biologischen Kläranlage.

Bereits Mitte Juni begann die Firma Siemens als Generalunternehmer mit den Bauarbeiten für den Trinkwasserspeicher. Hier waren umfangreiche Sprengarbeiten an der Ostseite des Hauses notwendig. Dank der umsichtigen Bauplanung und Durchführung dieser Arbeiten konnte ohne Schäden die Gründung für den tieferliegenden Wasserbehälter ausgeschachtet werden. Die von Firma Siemens beauftrage Baufirma Oberreiter hat die Arbeiten in hervorragender Qualität ausgeführt. Unermüdlich, von Sonnenaufgang bis zum -untergang, wurde auf der Baustelle geschuftet.

Es musste von unseren Besuchern viel Verständnis aufgebracht werden, um die Lärmbelästigung durch Meiselarbeiten oder Hubschrauberflüge zu akzeptieren. Manchmal hatte man auch eine ungutes Gefühl, wenn durch die Rotationsblätter des Hubschraubers das ganze Haus vibrierte und das Geschirr in den Schränken gesichert werden musste.

Durch den zügigen Fortschritt der Betonarbeiten für die Wasserspeicherung konnte der Holzaufbau einschließlich Überdachung früh­zeitig geplant und im Tal vorgefertigt werden. Beauftragt war hier die Firma Hirschbichler (Saalfelden). Gleichzeitig wurde mit den Bauarbeiten der Gebäude für die Kläranlage begonnen. Auch hierfür waren viele Sprengarbeiten notwendig.

Durch unermüdliche Arbeit waren wir in der Lage, die technischen Einrichtungen der Wasseraufbereitung und der Kläranlage noch rechtzeitig vor dem Wintereinbruch einzubauen. Die Bau­maßnahme ist im wesentlichen fertiggestellt. Die Inbetriebnahme wurde aber auf die Saison 2002 verschoben, da eine geregelte Anlaufphase nicht mehr zu gewährleisten war.

Der reibungslose Ablauf war der besondere Verdienst des Bauleiters Herr Ganser (Firma Siemens) und natürlich unserer Wirtin Sylvia, die immer wieder auf Sicherheit und Ordnung achteten. Sie war auch der treibende Motor, der alle Baubeteiligten anspornte. Ohne ihre Mithilfe in der Organisation hätten wir dies alles nicht in einer Saison schaffen können. Sylvia, dafür von mir mein persönlicher Dank und Anerkennung.  

Wie am Ingolstädter Haus wurden die Arbeiten gleichzeitig auch am Riemannhaus durchgeführt.

Nebenstehendes Bild zeigt den Baustand Mitte August 2001: die zukünftige Terrasse mit darunterliegender Wassersp eicherung und Rollenlager. Der Abschluss der Bauarbeiten ist für Mitte 2002 geplant.  

Ich denke, dass sich die jahrelange Diskussion über dieses Projekt gelohnt hat. Die behördlichen Auflagen zwangen uns zu diesen Investitionen und wir müssen froh sein, dass wir eine Finanzierung gefunden haben, die für uns als Sektion tragbar ist. Heute wären wir dazu nicht mehr in der Lage, da sich die Zuschussrichtlinien gewaltig verändert haben.   

Silvia und Manfred Gruber erleichtern mir und der Sektion unsere ehrenamtliche Arbeit gewaltig. Die Sektion, und insbesondere ich, sind froh, solch tüchtige und mitarbeitende Hüttenwirte zu haben. Nur so sind wir in der Lage, solche Herausforderungen zu bewältigen.  

Meinen herzlichsten Dank an Sylvia, Manfred und der ganzen Mannschaft. Ein besonderes Dankeschön auch an Sylvia's Vater. Unser Fred ist immer sofort greifbar, um in allen Angelegenheit mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.  

Herbert Thummerer
Hüttenwart Ing.-Haus

Februar 2002

letzte Aktualisierung: 8.4.2006

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(c) Thomas Mayer